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Alles fit im Bit? Aktiv werden mit diesen 8 Sport Gadgets

Digitale Sport Gadgets helfen dabei, besonders effizient zu trainieren. Unsere acht Favoriten haben wir zusammengetragen.
Bild: Filip Mroz © unsplash

Hocheffizientes Training mit Sport Gadgets

Früher war ja angeblich alles besser. In Bezug auf Sport und Training war früher auf jeden Fall alles härter. Es heißt, Alexander Karelin, der dreifache Olympiasieger im Ringen, sei mit geschulterten Baumstämmen durch den knietiefen sibirischen Schnee marschiert. Nicht weniger legendär ist der „Hügel der Leiden“, den der ehemalige Fußballtrainer Felix Magath in Wolfsburg bauen ließ, damit seine Spieler Medizinbälle rauf und wieder herunter schleppen konnten.

Der Erfolg mag den etwas archaisch anmutenden Methoden mitunter recht geben. Aber zeitgemäß ist Training dieser Art mittlerweile nicht mehr. Denn die Digitalisierung ist schon lang im Sport angekommen, sei es bei Freizeitathlet:innen oder Profis. Heutzutage wird genauestens aufgezeichnet und hocheffizient trainiert. Die Bandbreite an Geräten, Wearables, Trackern ist groß wie nie – und wächst immer weiter. Wir haben uns einmal angeschaut, was es derzeit alles auf dem Markt gibt, und die acht interessantesten Sport Gadgets zusammengetragen.

Sport Gadget #1: Fitnesstracker

Den Einstieg in den Sport mit digitalen Tools gewähren vermutlich fast immer sogenannte Fitnesstracker. Dabei handelt es sich um relativ günstige und dennoch vielseitige Allrounder fürs Handgelenk, die auf den ersten Blick wie gewöhnliche Uhren ausschauen. Sie messen und zeichnen bestimmte Körperfunktionen auf. Die wichtigsten sind die Herz- und Schrittfrequenz.

Umso besser und teurer die Geräte sind, desto vielfältiger werden die angebotenen Messmöglichkeiten.

Beispielsweise können Schlafphasen und Stresslevel getrackt werden. Wichtig: Die Tracker benötigen fast immer ein Endgerät, um die Daten auszuwerten. Die bekanntesten und meistgenutzten Marken sind Xiaomi, Huawei, Samsung, Fitbit, Nike und Garmin.

Sport Gadget #2: Sportuhren

Während Fitnesstracker eher längliche Displays haben, gleicht das Erscheinungsbild der Sportuhren dem von konventionellen Uhren. Weiterhin unterscheiden sie sich darin, dass sie über wesentlich ausgefeiltere Funktionen verfügen. Vor allem Ausdauersportler:innen schätzen die Kartenfunktionen und das metergenaue GPS. Über diese Basisfunktionen hinaus bieten Sportuhren viele weitere Funktionen. So kann fast jede Aktivität aufgezeichnet werden: sei es Segeln, Tauchen oder Golfen. Im Prinzip sind diese Sportuhren rustikale Smartwatches, da die Topmodelle sogar E-Mails und Telefonate empfangen können, dabei bleiben viele Modelle trotzdem angenehm stilvoll. Die Apple Watch kann in vielen Dingen mithalten, gerade die professionelleren Sportler:innen schwören allerdings vor allem auf die Produkte der Marken Garmin und Polar.

Sport Gadget #3: das digitale Springseil

Das Internet der Dinge ist schon lange Alltag und auch Sportgeräte sind inzwischen mit dem World Wide Web vernetzt. Das Springseil der Tangram Factory verfügt etwa über einen LED-Bildschirm, zeichnet die Aktivitäten auf, synchronisiert sie automatisch mit Apple HealthKit, Google Fit und Under Armour. Das Seil liefert sogar Trainingspläne – da muss nur noch selbst gesprungen werden.

Sport Gadget #4: das Smart Shirt

Das Smart Shirt von QUS integriert die Funktionen der Tracker und Sportuhren. In der Textilie sind 180 Bauteile eingearbeitet, die zusammen nur etwa 18 Gramm wiegen. Etwa 8.000 Stunden lang zeichnet das Shirt, Puls, Herzratenvariabilität, Atemfrequenz, Kalorienverbrauch und Beschleunigung der Athlet:innen auf.

Sport Gadget #5: virtuelle Rennen fahren mit Zwift

Spätestens seit der Corona-Pandemie haben Indoor-Sportarten im heimischen Wohnzimmer Hochkonjunktur. Der absolute Clou ist jedoch Zwift – eine virtuelle Welt, die es zu entdecken und durchfahren gilt. Ganz egal, ob mit einer Rolle oder vom Ergometer aus, Sportler:innen rund um den Globus können sich bei Zwift verabreden und in Echtzeit gegeneinander fahren oder laufen. Die Software ist allerdings nicht günstig und zudem benötigt man ein kompatibles Gerät zur Kopplung in Form eines Ergometers oder einer Rolle.

Aber dass Zwift keineswegs nur ein witziges Tool ist, sondern zu den ernstzunehmenden Sport Gadgets zählt, haben zahlreiche hochkarätig besetzte virtuelle Wettkämpfe bewiesen.

Sport Gadget #6: Gymondo und BEAT81

Streng genommen handelt es sich bei Gymondo und BEAT81 um zwei verschiedene Dinge. Doch beides sind spannende digitale Fitnessstudios. Gymondo geht sogar so weit, dass es ausschließlich virtuelle Präsenzen anbietet. Die Instruktionen werden per Video vermittelt. Die Gesichter der Trainer:innen sind mitunter bekannt aus Fernsehen oder Internet.

BEAT81 setzt zwar auf die physische Anwesenheit der Sportler:innen, verfolgt aber mit seinem herzfrequenzbasierten Intervall-Trainings einen hochmodernen Ansatz. Beide eint, dass sie alle relevanten Körperfunktionen aufzeichnen und somit supereffizient arbeiten.

Sport Gadget #7: die intelligente Trinkflasche LARQ

Ja, es gibt sie wirklich – die intelligente Trinkflasche. Die Idee dahinter: Mithilfe einer UV-C-LED-Technologie reinigt die Flasche sich alle zwei Stunden selbst. Das ultraviolette Licht soll Bakterien töten, die sonst für die typischen unangenehmen Gerüche einer Sportflasche sorgen. Ein USB-Li-Polymer-Akku liefert die erforderliche Energie und soll bis zu einen Monat ohne Aufladen auskommen.

Sport Gadget #8: digitale Massagepistolen

Nach dem Sport ist vor dem Sport. Und erst recht im Alter wird die Nachbereitung wichtiger. Seit ein paar Jahren drängen immer mehr Massageprodukte auf den Markt der Sport Gadgets. Ganz vorneweg: die Massagepistolen. Die Wirksamkeit von Druck- und Vibrationsmassage auf sogenannte Triggerpunkte ist nachgewiesen und daher verwundert es nicht, dass es inzwischen eine ganze Reihe solcher Hightech-Massagegeräte gibt. Das NOVAFON, das mit Schallwellen massiert, wird sogar von den Athlet:innen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) benutzt und empfohlen.

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