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Instagram Sticker richtig nutzen

Instagram Sticker richtig nutzen

Dass es sich bei Stories-Funktionen in sozialen Netzwerken nicht nur um einen kurzweiligen Trend handelt, zeigt unsere alltägliche Nutzung. Auch Plattformen wie YouTube haben sich für die Implementierung dieses Formats entschieden – wenn auch zunächst nur in der App.

Für Marketer sind Stories eine echte Spielwiese. Unternehmen können ihren Followern damit kurzweiligen, unterhaltsamen Content bereitstellen. Ob Produktinformationen, Special Offers oder Blicke hinter die Kulissen – Social Media Stories bieten eine Plattform für jede Art von Content.

Besonders auf Instagram wird das Format gut angenommen. 60 Prozent der Nutzer entdecken neue Produkte über die Plattform. Und 50 Prozent der Instagramer folgen Marken.

Damit du das gesamte Potenzial der Stories-Funktionen auf Instagram für dich nutzen kannst, solltest du dich mit den Möglichkeiten der Sticker-Verwendung vertraut machen. Denn die helfen dir nicht nur bei der Verschönerung deiner Stories, sondern können noch viel mehr für dich tun.

 

Mit #, @ und Standort zu mehr Reichweite

#Hashtags: Besonders auf Instagram sind Hashtags nach wie vor das A und O. Die richtige Vertaggung von Schlagworten ist ausschlaggebend dafür, ob du in einer Suchanfrage wahrgenommen wirst, oder eben nicht. Deshalb solltest du die Hashtags auch in deine Instagram Story einfließen lassen.

@Erwähnung: Virtuelles Networking war selten so erfolgsrelevant wie heute. Vor allem, wenn es um Reichweite geht. Den Erwähnungs-Sticker kannst du nutzen, um andere Instagram-Nutzer in deiner eigenen Story zu erwähnen. Dieser bekommt eine Benachrichtigung und kann deine Story in seinem eigenen Profil teilen und mit dir in Interaktion treten. Sinn macht der Einsatz von Stickern auch dann, wenn du beispielsweise Gewinner einer Verlosung über ihren Sieg informieren möchtest. Durch den Einsatz von Erwähnungs-Stickern erhöhst du die Reichweite deines Contents und pushst gleichzeitig die Interaktion mit deiner Community.

Standort: Jeder Instagram-Story kann ein Standort hinzugefügt werden. Das ist etwa sinnvoll, wenn du in einer kleineren Stadt ansässig bist. Über den Explore-Bereich wird deine Story an Nutzer ausgespielt, die sich in der Nähe befinden.

 

Mit Umfrage- und Slide-Sticker zu besserem Produktmarketing

Ein neues Produkt entwickeln, ganz nach den Wünschen der eigenen Kunden. Unternehmen wie Rewe zeigen, wie das mit Hilfe von Social Media gelingt. Über die Frage- und Umfrage-Sticker erfahren die Marken alles über die Meinungen und Vorlieben der eigenen Kunden. Die Supermarktkette Rewe reduziert beispielsweise in vielen ihrer Eigenmarke-Produkten den Zuckergehalt. Dafür entwickeln sie ein und dasselbe Produkt mit unterschiedlich viel Zucker. Der Umfrage-Sticker unterstützt die Produktentwickler dabei, herauszufinden, welche der unterschiedlichen Versionen dem Kunden am besten schmeckt. Die Fabrikation kann dementsprechend angepasst werden. Außerdem bekommt der Kunde das Gefühl, ein Mitspracherecht zu haben, so kann eine persönliche Beziehung zum Produkt entstehen.

Neben den Umfrage-Stickern, können auch Slide-Sticker genutzt werden, um sich ein Meinungsbild der Community einzuholen. Indem du ein Emoji für deine Frage auswählst, entscheidest du dich auch für einen emotionalen Kontext, der den Zuschauern eine Antwort vorgibt. Über eine Slide-Skala können sie dann abstimmen, wie bombastisch (:bomb:) oder erschreckend (:scream:) sie dein Anliegen finden. Das kostet den Nutzer kaum Zeit, bringt Unterhaltung und eröffnet dir ein zusammengefasstes Stimmungsbild.

 

Mit dem Produkt-Sticker direkt verkaufen

Seit geraumer Zeit können auch Produkte in Instagram-Stories verlinkt werden. Mit einem Klick gelangt der Zuschauer dann direkt zur Kaufoption. Um diese Funktion nutzen zu können, muss dein Konto aber als Shopping-Profil bestätigt sein. Über den Produkt-Sticker kannst du dich dann für ein Produkt aus deinem Katalog entscheiden und dieses in deiner Story vertaggen. Obacht: Pro Story kann aktuell nur ein Produkt hinzugefügt werden. Auch bezahlt werden kann direkt über die App.

 

Mit GIFs, Bildern und Musik zu unterhaltsamen Storytelling

Klar, Informationen zu Produkten und Dienstleistungen über Social Media zu verbreiten ist wichtig. Nicht vergessen werden sollte aber, dass soziale Netzwerke, und besonders Instagram, zu einem großen Teil zu Unterhaltungszwecken genutzt werden. Wenn du es schaffst, mit deinem Content zu unterhalten und zu informieren, hast du die besten Chancen, wahrgenommen zu werden. Bei über 25 Millionen Markenaccounts ist das gar nicht so einfach. Dafür kannst du GIFs, Bilder, Sprüche oder Musik in deine Stories einbauen. Ist kein passendes dabei, kannst du GIFs auch selbst erstellen.

 

Fazit

Instagram-Sticker in Stories einzusetzen ist aktuell ein Muss für Marketer. Zumindest mal im B2C-Bereich. Sie steigern die Reichweite, eignen sich für das Produktmarketing und pushen den Vertrieb. Gleichzeitig erhöhen Sticker die Interaktion und das Engagement der eigenen Community. Sie vereinfachen die Kommunikation nach außen und ermöglichen eine schnelle und einfache Abbildung von Informationen.

Instagram-Sticker machen unterhaltsames und informatives Storytelling so einfach wie nie. Mit Blick auf die Zukunft bergen die vielen Möglichkeiten allerdings auch Gefahren. Denn Quantität überschattet schnell Qualität. Besonders wenn Stories zunehmend für bezahltes Advertising genutzt werden, ist unklar, ob die Akzeptanz der Community bleibt. Auch bleibt offen, ob und wann der nächste Social Media Trend die Stories-Funktion ablöst.

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