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Fünf Beispiele für Social-Media-Marketing im B2B

Fünf Beispiele für Social-Media-Marketing im B2B

Während Social Media für den B2C-Bereich schon lange zu einem wichtigen Bestandteil der digitalen Kommunikation geworden ist, sieht es im B2B-Bereich oft noch anders aus. Hartnäckig hält sich der Mythos, dass Facebook, Twitter, Instagram und YouTube sich nur zur Kommunikation mit Endverbrauchern eignen. Scheinbar bestätigt wird diese Annahme durch halbherzige Versuche ohne sinnvolle Strategie, ausreichende Ressourcen und der nötigen Portion Geduld, die beinahe zwangsläufig erfolglos bleiben. Aber selbst darin zeigt sich, dass sich B2B und B2C gar nicht so sehr voneinander unterscheiden, wie man annehmen könnte: Auch im B2C funktioniert Social-Media-Marketing nur mit einer langfristigen Strategie, geschultem Personal und einem Budget, mit dem sich auch was bewegen lässt.

Und schließlich sei nochmals darauf hingewiesen, dass es beim Social-Media-Marketing gar nicht vordergründig um das Verkaufen geht, sondern um Kommunikation. Deren Ziel kann natürlich auch in einer Steigerung der Verkaufszahlen liegen, doch selbst das ist dann kein KO-Kriterium für B2B-Unternehmen. Denn: Am Ende treffen auch hier Menschen die Entscheidungen für Investitionen, und die informieren sich gerade im B2B sehr intensiv im digitalen Bereich.

Dell EMC

Der US-amerikanische Hersteller von Computern und Speichersystemen gehört zu den umtriebigsten Unternehmen der Hardware-Branche. Vor allem mit Twitter machte der Konzern von Gründer Michael Dell bereits vielfältige Erfahrungen. Geht es beispielsweise um das Thema „Selling via Microblogging“ fällt der Name Dell sehr schnell. Nach der Akquisition von EMC (Storage und Cloud Computing) wurde ein neuer B2B-Geschäftszweig etabliert. Mit Social-Media-Kommunikation sollen Entscheider angesprochen und unterstützt werden, wie es in einem Blogbeitrag heißt.

Website & Blog
Facebook: 1.072.000 Fans
Twitter: 137.000 Follower
YouTube: 36.300 Abonnenten
LinkedIn: 850.000 Follower

Krones

Auch die Krones AG ist als Maschinenbauer für die Getränkeindustrie bereits seit 2010 im Social Web aktiv. Die vielfältige Kommunikation soll die ebenso vielfältige Community aus Mitarbeitern, Kunden, Bewerbern und Fans über die Aktivitäten des globalen Unternehmens informieren. Auch im B2B gehe es schließlich um Menschen, erklärt Charles Schmidt von der Krones AG in einer Zwischenbilanz: „Auch wenn die Produkte der Krones AG nicht an Endkonsumenten, sondern an Firmen verkauft werden, sind die Mitarbeiter und Entscheider bei unseren Kunden dennoch genau das: Menschen, die zum größten Teil (privat oder geschäftlich) in den sozialen Medien aktiv sind.“

Website & Blog
Facebook: 115.300 Fans
Twitter: 7.000 Follower
Instagram: 6.300 Abonnenten
YouTube: 9.500 Abonnenten
Pinterest: 6.000 Follower
LinkedIn: 30.000 Follower

Liebherr Group

Liebherr ist ein schönes Beispiel dafür, dass es nicht immer Startups sein müssen, die mit Social-Media erfolgreich sind. Das Traditionsunternehmen hatte 2012 den entscheidenden Entdeckungsmoment, wie Tobias Ilg erklärt: „Anfang 2012 haben wir erkannt, dass es bereits viele Communities auf unterschiedlichen Plattformen gibt, in denen ein starker Austausch über unsere Produkte und unsere Marke stattfindet – ohne unsere Beteiligung. Diesen Austausch wollten wir zum einen durch eigene Beiträge weiter vorantreiben, zum anderen aber auch die Chance ergreifen, mit unseren Fans und Kunden in einen aktiven Dialog zu treten.“

Website
Facebook: 408.000 Fans
Twitter: 11.600 Follower
Instagram: 56.300 Abonnenten
YouTube: 75.000 Abonnenten
Pinterest: 1.000 Follower
LinkedIn: 101.100 Follower

Lufthansa Cargo

Auch bei Lufthansa Cargo kannte man das gängige Vorurteil, dass Social Media im B2B nicht funktioniert, aber man wollte die Erfahrung dann doch lieber selbst machen. Die Facebook-Seite hob mit 14.000 Fans innerhalb der ersten zehn Monate schneller ab, als es der Fracht-Transporteur selbst erwartet hatte.

Website
Facebook: 170.000 Fans
Instagram: 124.000 Follower
YouTube: 9.600 Abonnenten
LinkedIn: 23.000 Follower

ThyssenKrupp

ThyssenKrupp darf bei diesen Beispielen nicht fehlen, denn der Industriekonzern ist der Sieger im „B2B Social Media Report 2017“, bei dem der Social-Media-Monitoring-Dienstleister Brandwatch zusammen mit dem Research-Unternehmen Somtypes die Social-Media-Nutzung von deutschen B2B-Unternehmen untersuchte. ThyssenKrupp lag am Ende vor IBM Deutschland und T-Systems auf dem ersten Platz. Untersucht wurde Volumen der Gespräche, Twitter-Performance, Facebook-Performance und Trend.

Website & Blog
Facebook: 209.500 Fans
Twitter: 21.700 Follower
Instagram: 12.900 Abonnenten
YouTube: 5.600 Abonnenten
LinkedIn: 249.500 Follower

Die Reichweiten der einzelnen Kanäle sind natürlich nur ein Fingerzeig und kein verlässliches Erfolgskriterium.

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Fazit:

B2B-Unternehmen können mit Social Media nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern die eigenen Mitarbeiter, Kunden und Entscheider informieren. Sie positionieren sich als attraktiver Arbeitgeber und bauen sich eine Community auf, aus der sie wertvolles Feedback erhalten können. Wird das richtig genutzt, kann sich ein B2B-Unternehmen letztlich sogar qualitativ weiterentwickeln.

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