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Checkliste Bilder-SEO: Ranking Boost Bildoptimierung

Bilder-SEO ist nicht nur für das Ranking deiner Bilder hilfreich.
Bild: © Nmedia / Adobe Stock
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Was ist Bilder-SEO?

Online Shop, Company-Ratgeber-Blog oder Firmenwebsite: Ohne geeignete visuelle Elemente wie Bilder kann keines dieser Formate auskommen. Bilder sind eine unverzichtbare Notwendigkeit. Sie sind nicht nur selbst ein direkter Rankingfaktor, sondern haben auch indirekt gewaltigen Einfluss auf deine Positionierung in den SERPs, da sie einen entscheidenden Anteil an der User Experience deiner Websitebesucher haben. Bilder beeinflussen somit entscheidend deinen Traffic und deine Conversion Rate.

Wer kauft schon in einem Online Shop, in dem die Artikel nicht mit ansprechenden Bildern präsentiert werden? Wer liest einen Ratgebertext vollständig, in dem keine Bilder oder Grafiken veranschaulichen, was der Text vermitteln möchte? Wer hält deine Brand und dein Unternehmen für seriös, wenn du nur eine Textwüste, maximal garniert mit einem Teamfoto und einem Firmenlogo, online stellst?

Bilder sind in der Suchmaschinenoptimierung ein unverzichtbares Element, um eine erfolgreiche Website zu erstellen. Bilder-SEO als On-Page-SEO-Disziplin hat zum Ziel, mit Hilfe von Bildern und Grafiken die Sichtbarkeit der Website zu optimieren.

Parst der Google Bot eine Website, speichert er dabei auch sämtliche Bildinformationen samt Alt-Tags, Angaben zum Bilddatei-Namen und dergleichen. Diese hinterlegten Informationen in Zusammenspiel mit der Relevanz der Webseite, auf der sich das Bild befindet, aber auch der gesamten Website bestimmen maßgeblich das Ranking des Bildes in der Google-Bildersuche.

Wozu Bilder-SEO?

Der primäre Effekt von Bilder-SEO liegt auf der Hand: Bilder sollen dank Optimierung besser in den Suchergebnissen der Bildersuche gefunden werden. Doch Bilder-SEO ist nicht nur relevant, um deine Bilder in den Suchergebnissen oben erscheinen zu lassen, sondern auch, um die organische Sichtbarkeit der gesamten Website zu erhöhen. Wer seine Bilder-SEO vernachlässigt, schadet fahrlässig dem Ranking seiner Website: Google nutzt die Bildinformationen nämlich nicht nur für die Ausspielung von Bildern in der Bildersuche, sondern auch, um den umgebenden Content der Website umfassender verstehen und indexieren zu können. Suchmaschinenoptimierung umfasst somit auch immer Bilder-SEO.

Die zwei zentralen Vorteile von Bilder-SEO sind:

  • Bilder der Website werden besser in Suchmaschinen gefunden und ziehen so organischen Traffic auf die Website.
  • Bilder-SEO stärkt die Gesamtrelevanz eines Web-Dokuments (einer Webseite) zu einem spezifischen Thema und sorgt somit für eine organische Sichtbarkeitssteigerung.

Traffic-Magnet & Conversion-Treiber: Top Ranking in der Bildersuche dank Bilder-SEO

Visual Search wird immer relevanter. Die Google-Bildersuche kann ein wahrer Traffic-Magnet für deine Website sein, wenn du wertvollen, uniquen und keywordoptimierten (insbesondere in Bezug auf dein Hauptkeyword) visuellen Content bietest. Bilder-Ergebnisse sind Teil der Universal Search auf Google und werden bei bestimmten Suchanfragen auf prominenter Position in der normalen Websuche ausgespielt.

Insofern bietet dir sorgfältige Bilder-SEO aufgrund der besseren Auffindbarkeit und häufigeren Ausspielung deiner visuellen Inhalte einen direkten Vorteil. Das betrifft nicht nur Produktbilder zur Befriedigung einer transaktionalen Suchintention. Auch ansprechend aufbereitete Statistiken in Form von Diagrammen oder aufwendige Infografiken können Nutzern einen riesigen Mehrwert bieten und sie so dazu bringen, deine Website zu besuchen. Was du beim Erstellen von Infografiken beachten solltest, veranschaulicht dieser Blogartikel von Visme. Ein Großteil der Suchergebnisse der Bildersuche stammt übrigens aus Pinterest. Es zahlt sich also aus, zusätzlich auch Pinterest Boards und Stories mit deinen Bildern zusammenzustellen.

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Was sind Rankingfaktoren in der Bilder-SEO?

Suchmaschinenoptimierung bedeutet nicht Bildbearbeitung. Es geht nicht darum, optisch möglichst ansprechende und hochauflösende digitale Hochglanzaufnahmen auf die eigene Website zu packen. Es geht um die gezielte Optimierung der Bildeigenschaften und der Eigenschaften der Webseite, auf der sich das Bild befindet.

Künstliche Intelligenz und Machine Learning ermöglichen es Google bereits (beispielsweise über das Tool Vision API) die auf Bildern dargestellten Objekte, Texte, Personen und Handlungen zu identifizieren und zu verschlagworten. So kannst du beeinflussen, unter welchen Oberbegriffen die Suchmaschine das Bild verschlagwortet, und nur die Begriffe auswählen, die zu deiner Intention passen.

Grundsätzlich sind Google und andere Bildersuchmaschinen jedoch noch immer textbasierte Suchmaschinen, die sich die notwendigen Informationen zur Verschlagwortung und Ausspielung von Bildern aus den Daten ziehen, die im HTML-Code hinterlegt wurden. Du entscheidest also zu wesentlichen Teilen selbst darüber, welche Daten du Google und Co. hier zur Kategorisierung und Relevanzeinstufung deines Bildes für bestimmte Suchbegriffe bereitstellst. Auf einem Bild oder in einer Grafik dargestellter Text wird allerdings auch ausgewertet und für die Indexierung genutzt.

Natürlich legt Google seine Rankingfaktoren für Bilder nicht vollständig offen. Wie auch in anderen SEO-Disziplinen bleibt uns eine große Anzahl an Kriterien verborgen. Die relevantesten Rankingfaktoren in der Bilder-SEO lassen sich allerdings in folgende drei Kategorien von inhaltlichen und technischen Aspekten einteilen:

#1 On-Picture-Faktoren

  • Bildgröße: Bildgröße bzw. Dateigröße des Bildes
  • Bildformat
  • Bildbenennung: Dateiname und URL des Bildes (Bild-URL)
  • Dateiformat

#2 On-Page-Faktoren

  • Keyword- und insbesondere Hauptkeyword-Integration
  • Kontext des Bildes und umgebender Text
  • Alt-Attribut (Alt-Text, Alt-Tag): Alternative Bildbeschreibung als in HTML hinterlegter Text, der den Bildinhalt beschreibend wiedergibt
  • Image Title Tag: Weitere Informationen zum Bild, die beim Mouseover erscheinen und der Usability dienen
  • Content-Qualität

#3 Off-Page-Faktoren

  • Interne Linkstruktur
  • Externes Linkprofil (Backlinkprofil)
  • Originalität oder Mehrfachverwendung des Bildes und des übrigen Contents (Unique Content)

Worauf du konkret bei jedem einzelnen dieser Faktoren achten solltest, zeigen wir dir Schritt für Schritt in unserer kostenfreien Checkliste Bilder-SEO.

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Bilder-SEO: Optimieren bedeutet Balance finden

In der Suchmaschinenoptimierung für Bilder gibt es nicht immer den einen goldenen Weg. Vielmehr sind oft Kompromisse zu suchen. Beispielsweise sollten Bilder generell so hochauflösend sein, dass bei einer Vergrößerung auch Details erkennbar sind. Geringe Auflösungen wirken unprofessionell, kommen wenig seriös rüber und verursachen eine schlechte User Experience – nicht nur für einen Online Shop eine Katastrophe.

Andererseits wirken sich ein großes Format und eine hohe Auflösung auch auf die Dateigröße aus. Dies wiederum hat Auswirkungen auf die Ladezeit der Webseite, die ein wichtiges Rankingkriterium darstellt. Es gilt also, einen gesunden Mittelweg zu finden und Bilder in hoher Auflösung und dennoch möglichst geringer Dateigröße einzubinden. Die Auswahl des richtigen Dateiformats spielt dabei eine wichtige Rolle, um eine gute Auflösung, den Erhalt aller wichtigen Bildinformationen und einen soliden Pagespeed in Einklang zu bringen. Was genau du dabei beachten solltest, erfährst du in unserer kostenfreien Checkliste.

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