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Warum Social Media Teil deines Business Developments sein sollten

Business Development: Warum Social Media für die Geschäftsfeldentwicklung wichtig sind.
Bild: © Rawpixel.com / Adobe Stock

Die Vorteile von Social Media für Unternehmen – ein alter Hut?

Soziale Medien gehören mittlerweile zum Alltag zahlloser Menschen dazu. Facebook, Twitter oder Instagram beispielsweise verzeichnen Millionen aktiver Nutzer – und weitergedacht Millionen potenzieller Interessenten für Produkte und Dienstleistungen. Ein gepflegter Social-Media-Auftritt ist für ein erfolgreiches Business selbstverständlich. Und das nicht ohne Grund: Die sozialen Medien bieten Unternehmen viele Vorteile. Wer diese erkennt und strategisch nutzt, erschließt neue Geschäftsfelder erfolgreicher.

Im Vordergrund steht die direkte Kommunikation mit der Zielgruppe. Während Unternehmen potenzielle Interessenten früher hauptsächlich über Paid und Earned Media erreichten – beispielsweise mit Fernsehwerbung oder Fachmagazinbeiträgen – haben sie über Social Media heute einen direkten Draht zum Kunden. Ja, dieses Paradigma ist nicht wirklich neu. Allerdings ergeben sich aus genau diesem Ansatz spannende Wertschöpfungspotenziale, die in jeder Phase des Business Developments eine Rolle spielen.

Social Media sind kein Trend. Das ist ein wichtiges Learning für jeden Businessverantwortlichen. Durch die Digitalisierung sind soziale Netzwerke mittlerweile vielmehr Teil unserer Gesellschaft und als fester Touchpoint etabliert.

State of the Art: Social Media im Business Development

Social Media spielen bei Kaufentscheidungen eine zunehmend wichtige Rolle und beeinflussen unser Konsumverhalten maßgeblich. Das belegen viele Studien wie beispielsweise das Global Consumer Insights Survey von PwC. In der Befragung gaben fast zwei Drittel der Teilnehmer an, bei ihren Einkäufen von Social Media beeinflusst zu werden. Branchenexperten stufen soziale Medien mittlerweile als eine der wirksamsten Werbeformen ein. Das macht die Netzwerke zu einem wichtigen Vertriebsweg, den Unternehmen von Anfang an im Business Development berücksichtigen sollten. Wer heute neue Geschäftsfelder erschließen möchte, kommt um Facebook & Co. nicht herum.

Potenziale von Social Media fürs Business Development nutzen

Soziale Medien bieten weitreichende Möglichkeiten, um neue Produkte und Dienstleistungen zu bewerben – und zwar immer im direkten Austausch mit den Zielgruppen. Stichwort: Interaktion. Während die Kommunikation im Bereich klassischer Werbung noch einseitig sowie indirekt ablief und -läuft, findet heute ein kommunikativer Austauschprozess statt. Interessenten und Kunden lassen sich ohne Umweg erreichen. Gleichzeitig können diese ebenso direkt Feedback geben.

Interaktion als Erfolgsfaktor verstehen

Bereits bei der Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen lassen sich die Zielgruppen einbeziehen. Aus bloßen Interessenten werden so aktiv Partizipierende. Es entsteht ein Dialog, der die Markenbindung fördert und gleichzeitig Lösungen generiert, die den Kundenbedürfnissen entsprechen. Dieser Punkt spielt auch beim Launch eines neuen Businesskonzepts und der darauffolgenden Vermarktung eine wichtige Rolle. Wer seine Zielgruppen in den sozialen Medien einbezieht, sorgt für Sichtbarkeit und dafür, dass weitere Interessenten auf die Diskussion aufmerksam werden. Social Media wie Facebook oder LinkedIn sind genau dafür die ideale Plattform. Sie heißen nicht umsonst Netzwerke. Begeisterte Interessenten werden oftmals sogar selbst zum Multiplikator und machen freiwillig Werbung für neue Angebote.

Aktiven Kundendialog betreiben

Auch im Bereich Support und Service haben sich Social Media als Kommunikationskanal etabliert. Kunden können mit wenigen Klicks und ganz unbürokratisch Produkt- und Supportanfragen stellen. Ebenso leicht lassen sich diese über Facebook, Twitter & Co. beantworten. Hinzu kommt: Wer Postings öffentlich beantwortet, sorgt für Transparenz und zeigt seine Dienstleistungsqualität. Das stärkt von Anfang an ein positives Markenimage und erzeugt Trust. Hier gilt: Keine Angst vor Kritik! Wer ein Problem souverän löst, zeigt sich als seriöser und vertrauenswürdiger Anbieter.

Begehrte Fachkräfte erreichen und gewinnen

Ein weiterer wichtiger Pluspunkt besteht in der Mitarbeiterfindung. Qualifiziertes – und damit begehrtes – Personal zu finden, stellt Unternehmen, die neue Geschäftsbereiche erschließen möchten, vor große Herausforderungen. Die Lösung dafür müssen nicht immer Headhunter oder Karriereportale sein. Der Weg über Social Media besitzt nämlich ebenso eine hohe Reichweite und steht grundsätzlich kostenlos zur Verfügung. Soziale Netzwerke sind unverzichtbar für das Employer Branding und für den Aufbau eines ansprechenden Arbeitgeber-Images hervorragend geeignet. Zudem lassen sich Stellenanzeigen auch in sozialen Netzwerken schalten und weiterverbreiten – Letzteres im Optimalfall sogar von den Nutzern selbst.

Ohne Strategie kein Social Media

Wer neue Geschäftsfelder aufbauen möchte, kommt um eine solide Strategie nicht herum. Das gilt auch für soziale Netzwerke. Allen Verantwortlichen muss klar sein: Social Media sind nicht dazu da, einen Trend zu bedienen, sondern dafür, konkrete Wertschöpfungspotenziale auszunutzen. Aus diesem Grund sollte eine individuelle Social-Media-Strategie von Anfang Teil des Business-Development-Konzepts sein. Es gilt, die personellen und strategischen Grundlagen zu schaffen. Und dafür müssen relevante Abteilungen wie Geschäftsführung, Marketing, Vertrieb oder Human Ressources einbezogen werden.

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