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Welches Frauennetzwerk ist das richtige für mich?

Ein Frauennetzwerk kann viele Vernetzungsmöglichkeiten bieten.
Bild: © rawpixel.com / Adobe Stock
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Female Leadership in Deutschland noch immer im Rückstand

Frauen in unternehmerischen Führungspositionen sind im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen noch immer stark in der Unterzahl. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) betrug im Jahr 2020 der Frauenanteil in Führungspositionen in Deutschland gerade einmal 28 % und lag somit im Vergleich zu anderen europäischen Mitgliedsstaaten im unteren Drittel – Lettland ist mit 47 % Spitzenreiter, Polen (44 %) und Schweden (42 %) hatten ebenfalls hohe Quoten zu verzeichnen.

28 %
weibliche Frühungspositionen in Deutschland (2020)
47 %
weibliche Frühungspositionen in Lettland (2020)
44 %
weibliche Frühungspositionen in Polen (2020)

Um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, wurde im August 2021 ein Gesetz für mehr Frauen in Führungspositionen verabschiedet, welches verbindliche Vorgaben für die Wirtschaft und den öffentlichen Dienst beinhaltet. So gilt beispielsweise in der Privatwirtschaft für börsennotierte und zugleich paritätisch mitbestimmte Unternehmen ein Mindestbeteiligungsgebot für den Vorstand: Besteht dieser aus mehr als drei Mitgliedern, muss er mit mindestens einer Frau und mindestens einem Mann besetzt sein.

Doch mit gesetzlichen Vorgaben ist es lange nicht getan. Damit sich mehr Frauen in der Wirtschaft behaupten können, braucht es mehr Austausch, Unterstützung und Chancen. Frauennetzwerke bieten die Möglichkeit, Beziehungen zu Gleichgesinnten zu knüpfen, um sich gegenseitig zu supporten und zu pushen.

Frauennetzwerk: Mit Solidarität gegen alte Strukturen

Es gibt vielfältige Gründe, warum die Frauenquote in Unternehmen noch immer so niedrig ist, zum Beispiel Hürden bei der Vereinbarkeit von Arbeit und Familie oder konservative Unternehmensstrukturen. Umso wichtiger sind für Unternehmerinnen oder angehende Gründerinnen die richtigen Kontakte, wenn es um die Entwicklung der eigenen Karriere geht.

In der Vergangenheit waren viele bekannte Netzwerke im wirtschaftlichen Sektor auf Männer ausgelegt oder von diesen geführt, während Frauen eher eine untergeordnete Rolle spielten. Um die Gleichberechtigung der Geschlechter proaktiv anzugehen, gab es die ersten Frauennetzwerke zwar bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Diese waren jedoch eher informeller und lokaler Natur. Durch die Möglichkeiten des Internets – etwa der sozialen Medien – wurde das Netzwerken in jüngerer Zeit vereinfacht. Der Ruf nach mehr Gleichberechtigung, Female Empowerment und Diversität in Unternehmen wird immer lauter. Als Folge finden sich immer mehr Frauen in branchenspezifischen oder auch branchenübergreifenden Netzwerken zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Die bestehenden Frauennetzwerke erweisen sich als vielfältig und sprechen demnach unterschiedliche Zielgruppen an. Welche Frauennetzwerke es gibt, zeigen wir in unserem kostenlosen Leitfaden.

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Vorteile von Frauennetzwerken

Frauennetzwerke gelten als Orte, in denen ein gesicherter Austausch zu Karrieremöglichkeiten, Joberfahrungen, Kontakten, aber auch zu schwierigen Themen wie Sexismus oder Mobbing möglich ist. Gleichzeitig verfolgen die Karrierenetzwerke für Frauen oftmals übergeordnete Ziele in kulturellen, politischen und sozialen Bereichen. Mitglied zu sein kann somit direkt mehrere positive Aspekte mit sich bringen.

Finde heraus, welches Frauennetzwerk das richtige für dich ist

In unserem kostenlosen Leitfaden erfährst du nicht nur die wichtigsten Facts rund um das Thema Networking, sondern erhältst auch hilfreiche Infos zu den spannendsten nationalen und internationalen Frauennetzwerken. Klick doch mal rein!

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