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Toolkit: Wie du eine erfolgreiche Wettbewerbsanalyse durchführst

Mit einer Wettbewerbsanalyse kannst du ermitteln, wie deine Kunden dein Produkt im Vergleich zur Konkurrenz wahrnehmen.
Bild: © Friends Stock / Adobe Stock

Warum ist eine solide Wettbewerbsanalyse unerlässlich?

Kenne deine Konkurrenz: Um dein Produkt oder deine Dienstleistung wirkungsvoll zu platzieren, solltest du das Angebot und die Marketing-Strategien deiner Mitbewerber stets im Blick behalten. Mit einer fundierten Wettbewerbsanalyse erhältst du wertvolle Insights über deine Konkurrenten. Du kannst beispielsweise Erkenntnisse darüber sammeln, welche Kampagnen bei der Zielgruppe besonders gut ankommen und an welchen Stellen es noch unausgeschöpfte Potenziale gibt. Die Analyse des Marktumfeldes liefert dir daher nicht nur Informationen über andere, sondern sie zeigt dir auch auf, in welchen Bereichen sich für dich attraktive Entwicklungsmöglichkeiten ergeben, wo deine Unique Selling Points liegen und wie du deine Zielgruppe am besten ansprichst. Die Wettbewerbsanalyse ist somit ein wichtiger Baustein deiner Business-Development-Strategie, indem sie dir dabei hilft, deine Marktchancen zu analysieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Wie führst du eine Konkurrenzanalyse sinnvoll durch?

Bei der Wettbewerbsanalyse geht es darum, sich ein möglichst genaues Bild von den Stärken und Schwächen deiner Konkurrenz zu verschaffen. Bevor du dich jedoch daran machst, Daten und Fakten zu sammeln, musst du zunächst eingrenzen, wer überhaupt im direkten Wettbewerb zu dir steht und warum das so ist. Zur Konkretisierung deiner Fragestellung und zur näheren Identifikation deiner Konkurrenten solltest du dir deshalb folgende Fragen stellen:

#1 Was ist das Ziel deiner Wettbewerbsanalyse?

Deine Konkurrenzanalyse kann verschiedene Ziele verfolgen. Bei der strategischen Wettbewerbsanalyse steht die Gewinnung von generellen oder umfassenderen Erkenntnissen über die Branche im Vordergrund. Die Analyse der Stärken und Schwächen der Konkurrenz ist dafür hilfreich, deine eigene Marktposition einzuschätzen und langfristige Strategien zu entwickeln. Die operative Wettbewerbsanalyse richtet sich dagegen auf kurzfristigere beziehungsweise konkretere Fragestellungen, zum Beispiel in Bezug auf das aktuelle Produktportfolio, die Preisgestaltung und Marketingkampagnen.

#2 Wer sind deine Konkurrenten?

Zunächst solltest du dir Gedanken darüber machen, wer überhaupt zu deinen aktiven Mitbewerbern am Markt zählt. Erstelle eine Liste mit den relevanten Konkurrenten, die in puncto Produktangebot und Preissegment in etwa in deiner Liga spielen. Willst du eine umfassende Branchenanalyse erstellen, müssten alle Mitbewerber berücksichtigt werden. Dabei bietet es sich an, die jeweiligen Marktanteile der Konkurrenten zu recherchieren.

#3 Welche Zielgruppe wird angesprochen?

Die Konkurrenzanalyse geht der Frage nach, welche Unternehmen deine Zielgruppe bedienen und wer die für dich unmittelbarste Konkurrenz darstellt. Außerdem ist es für dich ratsam zu analysieren, auf welchem Weg und in welcher Weise mit der Zielgruppe kommuniziert wird.

#4 Was sind die USP der Wettbewerber?

Welche konkreten Produkte oder Leistungen bieten deine Mitbewerber an? Gibt es Angebote, die eure gemeinsame Zielgruppe noch nicht präsentiert bekommt und wie könntest du diese Bedürfnisse befriedigen?

#5 Welche Marketingstrategien verfolgen deine Konkurrenten?

Bei der Wettbewerbsanalyse kannst du Kenntnisse darüber erhalten, welche Strategien bei deiner Zielgruppe greifen und wie viel Aufwand deine Konkurrenz betreibt, um Kunden anzusprechen. Besonders aufschlussreich ist die Analyse der genutzten Kanäle: Werden Produkte, die mit deinem vergleichbar sind, eher in klassischen Medien wie Kino, Zeitung und Prospekten beworben oder lässt sich eine starke Social-Media-Präsenz nachweisen? Je nachdem, wie erfolgreich die Konkurrenzunternehmen mit ihrer Strategie fahren, kannst du daraus eigene Maßnahmen ableiten.

So generierst du Daten für deine Wettbewerbsanalyse

Um Informationen über deine Konkurrenz einzuholen, kannst du von unterschiedlichen Recherchemöglichkeiten Gebrauch machen. Zu den verhältnismäßig klassischen Informationsquellen, die du dafür heranziehen kannst, zählen zum Beispiel:

  • Unternehmenswebsites
  • Social-Media-Seiten der Konkurrenten
  • Branchenverzeichnisse und Statistiken von Branchenverbänden
  • Produktprüfungen durch Organisationen wie Stiftung Warentest
  • Statistisches Bundesamt
  • Bundesanzeiger und Unternehmensregister

Diese und ähnliche Quellen liefern dir einen ersten Überblick über die Branche und dein Marktumfeld. Für eine eingehende Konkurrenzanalyse sind diese Daten und Fakten jedoch nicht präzise genug. Um detaillierte Insights über deine Wettbewerber zu bekommen, steht dir eine ganze Bandbreite an nützlichen Tools zur Verfügung. Ob SEO-, Backlink- oder Publikums-Analyse-Tools – in unserem Toolkit stellen wir dir die besten Hilfsmittel für deine Wettbewerbsanalyse vor.

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