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Technology

DMEXCO Blockchain Originals – die kreARTive Challenge

Albrecht Behmel übersetzt das DMEXCO Motto in vier Gemälde. Ist eines der 15.000-Euro-Originale bald deins?
Von Christoph Salzig August 15, 2018
DMEXCO Blockchain Originals – die kreARTive Challenge der DMEXCO

Was hat der Kunstmarkt im Jahr 2018 mit Cutting-Edge-Technologie zu tun? Gelten doch alte Meister, Leinwände, Galerien und Ateliers von Künstlern geradezu als Inbegriff des Analogen. Doch der Schein trügt. Die Kunstwelt steht vor einer Revolution. Und wie immer ist die Frage, wer diese Revolution wahrnimmt und für sich nutzt.

Kunsthändler wie Stefan Simchowitz entwickeln sich zu Instagram-Stars, Künstler wie Kevin Abosch stellen Werke zum Thema Blockchain her und verkaufen sie zu spektakulären Preisen. Damit wird das Thema auch für die DMEXCO relevant. Die Ausstellung der Werke von Albrecht Behmel bringt das Thema direkt unter die Besucher. Die Teilnehmer der DMEXCO haben zudem die Chance, ein Original-Kunstwerk im Wert von 15.000 Euro zu ergattern. Albrechts Werke hängen übrigens zum Beispiel im Empire State Building und bei Guy Kawasaki.

Der Künstler hat sich im Vorfeld der DMEXCO mit dem Motto 2018 auseinandergesetzt. Entstanden sind vier Gemälde in Albrechts unverwechselbaren Stil, welche die Grundmotive C.A.R.E. thematisieren – Curiosity, Action, Responsibility, Experience. Jedes Bild steht für sich und kann eigenständig gehängt werden. Alle vier Werke sind mit Blockchain-Zertifikaten versehen. Auf diese Weise bleiben alle künftigen Besitzer und Orte der Gemälde auch in Zukunft jederzeit nachvollziehbar.

Mit etwas Glück und der richtigen kreativen Idee führt die Spur eines der Werke nach der DMEXCO 2018 bald in dein Wohnzimmer oder eure Büroräume.

Die Challenge – Teil I

Es gibt kaum einen besseren Ort, um Bilder digital zu inszenieren als Instagram. Daher sind alle DMEXCO Teilnehmer – Besucher und Aussteller – dazu aufgerufen, im Rahmen einer Instagram Challenge ihre Kreativität unter Beweis zu stellen. Zeigt uns in Bildern oder Videos, wo ihr das Bild aufhängt, wenn es in eurer Eigentum übergeht. Vielleicht stellt ihr dabei auch einen Bezug zu euren DMEXCO Vorbereitungen her. In jedem Fall aber solltet ihr in der Bildbeschreibung Gründe nennen, warum ein Bild bei euch besonders gut aufgehoben ist. Für die Auffindbarkeit im Social Web kennzeichnet ihr eure Beiträge einfach mit den Hashtags #DMEXCO18, #BlockchainOriginals und #HangTheBlockchain.

Damit ist der erste Teil der Aufgabe bereits erfüllt. Nun gilt es, möglichst viele Interaktionen zu den Beiträgen zu erzielen. Motiviert eure Community, sich mit euren Ideen auseinanderzusetzen. Kurz vor Beginn der DMEXCO werden die zehn Beiträge mit den meisten Interaktionen durch eine Jury, bestehend aus Dominik Matyka (Chief Advisor der DMEXCO), Judith Kühn (Director Conference DMEXCO), Philipp Hilbig (Director Expo DMEXCO) und natürlich Albrecht Behmel, gesichtet und der Preisträger ermittelt. Der oder die Glückliche wird dann auf der DMEXCO bekannt gegeben. Teilnehmen dürfen Einzelpersonen und Gruppen. Ganz besonders freuen wir uns auf die Ideen der Aussteller.

Die Challenge – Teil II

Nicht nur die vier Originale werden auf der DMEXCO ausgestellt. Zusätzlich hängen wir vier 5 mal 5 Meter große, gedruckte Reproduktion der Werke in einen der belebten Innenhöfe. Zum Ende der Messe wird dieser Riesendruck vom Künstler zerschnitten, signiert und an ausgewählte Personen, wie zum Beispiel Speaker oder Ehrengäste versandt, als Einladung zur DMEXCO 2019.

Die Riesendrucke dienen am 12. & 13. September vor allem aber auch als Projektionsflächen für den zweiten Teil der Challenge. Hierfür sind die Teilnehmer der DMEXCO 2018 aufgerufen, sich einzeln oder in Teams mit den Werken und passend zum jeweiligen Inhalt zu inszenieren. Auch hier dienen Hashtags zur Identifikation der Wettbewerbsbeiträge. Alle öffentlichen Postings bei Twitter oder Instagram sollten daher mit #DMEXCO18, #BlockchainOriginals und #CuttingTheBlockchain gekennzeichnet sein. Die 25 Posts mit den meisten Interaktionen erhalten jeweils einen 1 mal 1 Meter großen, von Albrecht Behmel signierten und im Blockchain-Zertifikat dokumentierten Teil des Megadrucks.

Über Albrecht Behmel

Der Maler Albrecht Behmel, Jahrgang 1971, hat in Heidelberg und Berlin studiert. Seit 2012 lebt er im Schwarzwald, arbeitet jedoch zumeist in europäischen und amerikanischen Großstädten wie New York, Paris, Los Angeles, Miami, London und Berlin. Seine Faszination für die digitale Welt stammt aus den Neunziger Jahren als er einen der ersten deutschen Digitalverlage gründete und mit den ersten E-Books Deutschlands experimentierte. Albrecht ist unter anderem bekannt für seine spontanen Guerilla-Vernissagen in Tiefgaragen, Parks und anderen ungewöhnlichen Räumen, die er mit Kunst und kreativen Inputs bespielt. Als Autor hat er für Arte, den SWR, Deutschlandfunk und den SR sowie zahlreiche Produktionsfirmen Stoffe entwickelt. Außerdem hat er eine Vielzahl an Romanen und Sachbüchern veröffentlicht.

Albrechts Kunststil

Albrecht Behmels award-winning Gemälde haben einen hohen Wiedererkennungswert. Sein Stil – The Magic of the Swarms oder die Magie der Schwärme – basiert auf einander überschneidenden Silhouetten von Figuren, Menschen, Symbolen, Tieren und abstrakten Formen, die farbkräftig koloriert werden. Jedes Farbfeld erhält eigene Bedeutung durch einen “Algorithmus im Kopf”, demzufolge die Kolorierung eine eigene Logik erhält.

Dadurch entsteht ein expressives Mosaik aus abstrakten Formen, die gemeinsam figürliche Inhalte ergeben. Der Künstler erzählt damit Geschichten, porträtiert Gesichter, malt Landschaften und gestaltet innere und äußere Realitäten. Seine Bilder entstehen in langsamer Handarbeit – pro Leinwand mit zwei bis drei Wochen Dauer von der Konzeption bis zur Fertigstellung – in Albrechts Atelier im Schwarzwald. Sie werden weltweit gezeigt, vor allem in den Zentren der Zeitgenössischen Kunst, Basel, Zürich, Miami, New York, London, aber auch in Berlin, Manila und Los Angeles. Im Anschluss an die kreARTive Challenge der DMEXCO ist er mit einer Ausstellung auf der Art Basel Miami vertreten.

Christoph Salzig (c) pr://ip
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