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Wie du es unter die top Ergebnisse der Near-Me-Suche schaffst

Wie du es unter die top Ergebnisse der Near-Me-Suche schaffst

Urlaub in einer neuen Stadt, zu Besuch bei Freunden oder einfach mal was Neues suchen – Handy raus, “Italiener” in die Suchmaschine eintippen und schon werden einem zahlreiche Restaurants mit Nudelgerichten und Pizza in der Nähe angezeigt. Wer sich anhand des Namens und der Lage noch nicht entscheiden kann, kann sich auf direkt auf die Bewertungen anderer stützen.

47 % aller Suchen haben eine lokale Absicht, sagt Florian Hübner, Founder und Co-CEO von Uberall im DMEXCO Interview. Deshalb wird es für Unternehmen wichtiger, in der Near-Me-Suche gut zu ranken. Dabei können Local Listing Management Tools wie Yext, Omnea, Advantago, Moz Local oder Uberall helfen.

Was können Management Tools leisten?

Intelligente Lösungen wie Uberall übernehmen die Synchronisation, die Aktualisierung und die Kontrolle aller Informationen und Daten zum Standort des Unternehmens auf über 35 Online-Verzeichnissen. Das können beispielsweise Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Produktbilder oder auch aktuelle Stellenanzeigen sein. Darüber hinaus übernimmt die Software-Lösung die dauerhafte Beobachtung von Kundenbewertungen und Erwähnungen in Social Media. Durch die Optimierung aller relevanten Daten zum jeweiligen Unternehmensstandort auf zahlreichen Online-Plattformen erhöht sich die Suchmaschinen-Auffindbarkeit und die Chance in die Near-Me-Suche zu kommen. Das steigert die Sichtbarkeit im Netz und damit auch die Kundenfrequenz vor Ort.

Je mehr Standorte es zu verwalten gibt, um so eher lohnen sich externe Dienstleister wie Yext, die vereinfachen und sicherstellen, dass an allen Stellen im Netz die gleichen Daten angegeben sind – dazu gehören auch Navigationssysteme und Adressverzeichnisse. Genau diese Konsistenz über viele Plattformen ist händisch kaum zu leisten allerdings für Google wichtig: Findet der Google Crawler im Netz zum Beispiel unterschiedliche Öffnungszeiten, so kann sich das negativ auswirken oder sogar zu automatisch falsch aktualisierten Einträgen führen.

Viele Anbieter bieten inzwischen auch Lösungen, die es ermöglichen auch Daten wie Öffnungszeiten und Kontaktdaten auch auf der eigenen Homepage über das Tool zu steuern. So muss bei einer Änderung der Öffnungszeiten oder der Kontaktperson nur noch eine Änderung zentral in Tool vorgenommen werden und keine Stelle kann aus Versehen vergessen werden.

Die Benefits der Management-Tools sind dabei neben der besseren Sichtbarkeit, der Suchmaschinenoptimierung und dem einfachen Handling auch ein deutlich verbessertes Kundenerlebnis.

Was können Unternehmen machen, die kein Budget für Dienstleister haben?

Laut Google suchen seine Nutzer über 5 Milliarden Mal im Monat nach Restaurants, über 3 Milliarden Mal nach Hotels und über 600 Millionen Mal nach Friseursalons. Für Unternehmen bedeutet das ganz klar: Eine Optimierung des eigenen Brancheneintrags bei Google ist ein Muss, hier müssen die Daten auf jeden Fall richtig hinterlegt sein. Wie das funktioniert, zeigen wir in einzelnen Schritten:

  1. Einrichtung eines zentralen Google-Kontos
    Bei Google My Business können Inhaber sich kostenlos mit ihrem Unternehmen registrieren und ein zentrales Google-Konto anlegen.
  2. Bestätigung des eigenen Unternehmenseintrags
    Um sicherzustellen, dass kein Dritter Zugriff auf den Unternehmenseintrag nimmt und der angemeldete Nutzer auch wirklich der Inhaber ist, verschickt Google nach der Anmeldung eine Postkarte mit einem Bestätigungscode. Dieser dient der Verifizierung über die My Google Business App.
  3. Daten eingeben, kontrollieren, anpassen und aktualisieren
    Egal ob Speisekarte, Produktinformationen oder Fotos – alles muss passen. Alle Daten sollten gründlich überprüft werden und so viele Informationen wie möglich in das Unternehmensprofil eingetragen werden. Mit jeder Information, die dem Suchenden zur Verfügung gestellt wird, wird die User Experience erhöht.
  4. Die richtigen URLs und Kontaktdaten hinterlegen
    Wichtig ist, dass alle weiterführenden Links und Kontaktdaten aktuell sind und funktionieren. Ist der Kunde einmal weitergeleitet, kommt er nach einem Negativ-Erlebnis wahrscheinlich kaum zum Google-Eintrag zurück.
  5. Fotos hinzufügen
    Laut Google rufen 42 Prozent der Suchenden eine Wegbeschreibung dann auf, wenn sie in der Vorschau Fotos angezeigt bekommen. Unternehmen sollten das für sich nutzen und ansprechende Bilder von Außen und Innen, sowie von Produkten, Speisekarten etc. hochladen.
  6. Interaktion über Google
    Google-Nutzer können direkt im Profil Rezensionen veröffentlichen und ihre Meinung öffentlich teilen. Das sollten Unternehmen nutzen, um mit ihren Kunden in direkten Kontakt zu treten. Seit geraumer Zeit bietet Google außerdem eine Frage-Antwort-Funktion, über die Interessierte direkt Fragen an das Unternehmen stellen können. Hier ist es wichtig, dass Unternehmen schnell reagieren.
  7. OnPage-Optimierung (u.a. Mobil-Optimierung)
    Neben der Optimierung des Google My Business Eintrages ist eine OnPage-Optimierung essenziell. Zum einen sollte die eigene Homepage unbedingt auf die mobile Anwendbarkeit geprüft werden und zum anderen sollten auch hier alle Informationen auf dem aktuellsten Stand sein. Auch wenn der erste Weg über Google führt, ist ein erster Eindruck der eigenen Website oft noch entscheidend.
  8. OffPage-Optimierung (z.B. Bewertungsportale und Social-Media-Kanäle)
    Alles was im Netz über veröffentlicht wird, trägt zur Reputation des Unternehmens und somit auch zur Kundenfrequenz vor Ort bei. Deshalb ist es wichtig, auf Rezensionen auf Bewertungsportalen wie yelp und Co. zu reagieren und auch diese Plattformen im Blick zu behalten. Bitte zufriedene Kunden um Bewertungen, bedanke dich für gute Bewertungen und antworte auf Kritik.

Fazit

Die Sichtbarkeit im Netz hängt stark an Google und bedingt auch an anderen Plattformen. Für lokale Unternehmen sind daher ein eigenes Google MyBusiness Konto und korrekt hinterlegte Daten absolut essentiell. Sobald mehrere Standorte gemanagt werden müssen, wir die händische Pflege sehr aufwändig und fehleranfällig. Ab diesem Zeitpunkt sollte jedes Unternehmen über die Nutzung von Dienstleistern und ihren Tools nachdenken.

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