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IoT-Trends: Was uns 2022 erwartet

IoT-Trends, die uns 2022 erwarten
Bild: © tippapatt / Adobe Stock

IoT-Trends 2022 im Gesundheitswesen

Die Corona-Pandemie hat unsere physische und digitale Welt noch enger zusammengebracht und damit die Weiterentwicklung des Internet of Things in allen Bereichen beschleunigt. Besonders sichtbar wird das im Gesundheitswesen. Gleich mehrere IoT-Trends zeichnen sich für 2022 und darüber hinaus ab:

LPWAN-Sensoren zur Überwachung der Luftqualität

LPWAN-Sensoren (Low Power Wide Area Network) können mittels frequentierter CO2-Messungen die Luftqualität in geschlossenen Räumen überwachen und überschrittene Grenzwerte melden. Mithilfe von LoRaWan (Long Range Wide Area Network) lässt sich beispielsweise in Geschäften oder Restaurants per Infrarot-Lichtschranke ein Personen-Counter einrichten, der ohne Datenerfassung die Auslastung im Raum bestimmt.

IoT vereinfacht Patientenversorgung

IoT-Geräte ermöglichen es Mediziner:innen, kontaktlos Daten über den Zustand von Patienten zu sammeln. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von Überwachungskameras über Fitnessarmbänder bis hin zur Tele- und Fernmedizin. Letztere hat sich vor allem in abgelegenen Regionen mit schwierigem Zugang zu Ärzten und Krankenhäusern bewährt.

Auch in Krankenhäusern werden Betten und Rollstühle mit Sensoren aufgerüstet, die jederzeit direkte Überblicke in die aktuellen Kapazitäten geben.

IoT-Trends 2022 im Umweltschutz

Auch im Bereich des Umweltschutzes wird sensorbasiertes IoT immer häufiger eingesetzt – beispielsweise im Katastrophenschutz. Mit einer regelmäßigen Messung von Temperatur und Bodenfeuchte eines Waldbodens könnten durch die erhobenen Daten potenzielle Waldbrände vermieden werden. Im Zusammenhang mit Hochwasser-Warnsystemen finden vermehrt Wasserstandsensoren Verwendung. Doch IoT-Lösungen werden nicht nur präventiv eingesetzt. Projekte wie „Carbdown“ wenden bereits sensorbasierte LoRaWAN-IoTs an, um absorbiertes CO2 zu messen und auf der Basis der Ergebnisse aktiv zur Verringerung des weltweiten CO2-Ausstoßes beizutragen.

Internetschutz: IoT wird 2022 noch sicherer

Zahl und Umfang von Cyberangriffen nehmen jedes Jahr zu, und IoT-Geräte sind immer wieder Ziel von Cyberkriminellen, weil sie Zugangspunkte zu unseren persönlichen Daten bieten. Mehr und mehr Hersteller setzen auf mehrschichtige Sicherheitsverfahren, die Standardpasswörter nach und nach ablösen.

Gleichzeitig liefern verbundene Geräte im Internet of Things durch das Sammeln von Daten auch Treibstoff für Algorithmen, die in der Zukunft eingesetzt werden können, um Hackerangriffe nicht nur vorherzusagen, sondern auch zu verhindern.

Industrie: IoT bringt Effizienz und Resilienz

Robotik und IoT-Infrastruktur haben in den vergangenen Jahren vielerorts die Herangehensweise an Produktion, Dienstleistung und Kundensupport verändert. Viele Fabriken und Logistikanlagen haben ihre Prozesse zunehmend automatisiert und durch die gestiegene Verfügbarkeit auch kleineren Unternehmen zugänglich gemacht. So werden im Jahr 2022 noch mehr Unternehmen datengesteuerte Abläufe und Prozesse etablieren und von einer höheren Effizienz profitieren. Diese IoT-Trends werden in Zukunft dazu führen, dass Unternehmen und Industrie an Resilienz gewinnen.

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